13.04.2015
Young Dragons versenken Piraten

Die Young Dragons haben sich in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) für die nächste Playoff-Runde qualifiziert. Die Mannschaft von Young-Dragons-Headcoach Joan Rallo setzte sich auch im zweiten Spiel der Best-of-three-Serie bei den Piraten Hamburg 84:67 (35:28) durch und zog souverän ins JBBL-Playoff-Viertelfinale ein.

Philipp Herkenhoff erzielte in Hamburg ein Double-Double (22 Punkte, 13 Rebounds).

Dort treffen die „Jungdrachen“ ab dem 26. April erneut auf die Basketball Akademie Gießen Mittelhessen, die schon in der JBBL-Hauptrunde zweimal ihr Gegner war. „Es war definitiv nicht unser bestes Spiel, aber auch solche Partien müssen wir gewinnen“, sagte Rallo.

Der Dragons-Nachwuchs hatte aufgrund von Verletzungssorgen Probleme ins Spiel zu finden und verlor den ersten Abschnitt 15:18. Im zweiten Viertel zeigten die Rallo-Jungs mit einem 11:0-Lauf zum 30:22, dass sie es zu keinem dritten Duell mehr kommen lassen wollten. Diesen Vorsprung hielten sie bis zur Halb­zeit­pause (35:28). „Unsere Automatismen haben in der Verteidigung nicht funktioniert“, sagt Rallo. „Zudem mussten einige Spieler auf ungewohnten Positionen spielen.“

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Young Dragons den Hamburgern dennoch deutlich ihre Grenzen auf und setzten sich durch einen 16:0-Lauf zum 64:38 deutlich ab. „Im dritten Viertel haben wir auf unseren natürlichen Positionen gespielt, was uns das Spiel gewonnen hat“, so Rallo, der im letzten Viertel aufgrund der hohen Führung allen Spielern Einsatzzeit gab. Darunter litt der Spielfluss, der Sieg war aber nie in Gefahr. „Wir konzentrieren uns ab sofort auf Gießen, das sich in den vergangenen Wochen gut entwickelt hat“, sagt Rallo. „Das wird eine harte, aber spannende Playoff-Serie.“

 

Piraten Hamburg – Young Dragons   67:84 (28:35)

Die Viertel im Überblick: 18:15, 10:20, 11:32, 28:17

Young Dragons: Döding (18 Punkte/3 Dreier, 7 Assists), J. Potratz (4), Siemund (3/1), Schwarz, Wangerpohl (2), Lau, Stöver, Prasuhn (17), Herkenhoff (22, 13 Rebounds), Banko (18/2), Höhler.

 

(Text: Thorsten Döding)

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