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17.11.2025
Souveräner Auswärtssieg in Koblenz

Dragons dominieren die EPG Baskets mit 83:113

Die Drachen um Scharfschütze Nate Petrone (4/5 3PFG) feiern einen beeindruckenden 83:113-Auswärtssieg in Koblenz. Fotos: @angelkingmedia

Die Artland Dragons zeigten am neunten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine reife Leistung und setzten sich auswärts klar und hochverdient mit 83:113 (18:17, 14:34, 25:33, 26:29) gegen die EPG Baskets Koblenz durch. Grundlage des Erfolgs waren eine herausragende Trefferquote (67 % Zweier, 48 % Dreier), ein dominantes Rebounding (26:51) und ein geschlossener Teamauftritt, bei dem gleich sechs Drachen zweistellig punkteten. Ben Burnham war der überragende Akteur mit 23 Punkten, 6 Assists, 10 Rebounds und einem Effektivitätswert von 39.


Gruhn begann mit Buzz Anthony, Timo Lanmüller, Amir Hinton, Ben Burnham und Linus Ruf. Burnham eröffnete sofort mit einem Dunk zum 0:2, doch die Dragons fanden insgesamt nur schwer in die Partie. Viele Fehler und Ballverluste prägten das erste Viertel, allein sieben der späteren 20 Turnover unterliefen in den ersten zehn Minuten. Koblenz konnte daraus allerdings kaum Profit schlagen. Nach knapp fünf Minuten stand es lediglich 6:7. Nach einem Layup von Garrett Hicks zum 11:9 reagierte Gruhn mit einer Auszeit. Danach zogen Amir Hinton (22 Punkte, 5 Rebounds, 2 Steals, 2 Blocks) und Dominik Dolic (15 Punkte, 4 Rebounds, 4 Assists) jeweils erfolgreich zum Korb, doch Koblenz blieb dran und ging durch einen Dreier von Badu Buck und einen Freiwurf von Calvin Wishart mit einer knappen 18:17-Führung in die erste Pause.

Im zweiten Viertel zeigten sich die Dragons deutlich verbessert. Nate Petrone (12 Punkte, 4/5 Dreier) verwandelte direkt einen Dreier nach Zuspiel von Lanmüller zum 18:20, Koblenz antwortete noch einmal durch Bacak zum 20:20. Danach erhöhten die Dragons jedoch deutlich ihre Intensität, trafen klarere Entscheidungen und kontrollierten die Zone vollständig. Burnham bediente zunächst Oehle am Brett zum 20:24, bevor Kovacevic zum 22:24 verkürzte. Es war der letzte ausgeglichene Moment. Innerhalb weniger Minuten legten die Dragons einen massiven 14:0-Lauf hin. Petrone und Hinton trafen jeweils von außen, Ruf vollendete per Korbleger und Burnham stopfte nach Offensivrebound zum 24:40. Koblenz wirkte unter dem Korb völlig überfordert und hatte aufgrund der frühen Foulprobleme von Bacak und Sonnefeld keinerlei Zugriff mehr unter den Körben. Auch die anschließende Auszeit brachte keine Besserung. Vier verwandelte Freiwürfe von Dolic sowie ein Floater von Fynn Lastring (13 Punkte, 100 % Wurfquote) erhöhten auf 27:49. Mit einem souveränen 31:51 ging es in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie klar in der Hand der Dragons. Lanmüller eröffnete per Korbleger, Smith antwortete mit einem Dunk, doch die Dragons hielten den Abstand mühelos konstant. Hinton zog mehrfach konsequent zum Korb, zog Fouls und verwandelte fünf Freiwürfe in Serie zum 39:68. Koblenz punktete nun vermehrt über Kovacevic, doch Quakenbrück fand weiterhin die freien Schützen. Lastring traf nach eigenem Offensivrebound aus der Distanz, Petrone verwandelte zwei weitere Dreier nach Zuspielen von Dolic und stellte kurz vor dem Viertelende auf 53:82. Mit 57:84 ging es ins Schlussviertel.

Die Dragons spielten auch in den letzten zehn Minuten konzentriert weiter. Lastring versenkte direkt den nächsten Dreier zum 57:87, während Kovacevic versuchte, im Alleingang den Rückstand zu verkürzen. Doch Quakenbrück bewegte den Ball weiter gut, fand immer wieder clevere Abschlüsse und war unter dem Brett weiterhin nicht zu stoppen. Burnham machte mit seinem zweiten Putback-Dunk des Abends die 100 voll zum 72:101, wenig später erhöhte Buzz Anthony nach Hinton-Assist per Layup auf 72:103. Koblenz war längst geschlagen, nutzte die Schlussminuten aber noch, um Kovacevic’ persönliche Bestleistung auszubauen. Nach einem Korbleger von Dolic und einem Dreier aus der Ecke von Elijah Ndi zum 79:113 setzte Kovacevic mit seinem dritten Dreier und seinem 42. Punkt den Schlusspunkt zum 83:113-Endstand.

Headcoach Hendrik Gruhn nach der Partie:
„Es ist ein tolles Gefühl auswärts diesen Kantersieg eingefahren zu haben. Ich glaube es war auch in der Höhe verdient, weil wir das Spiel in den richtigen Momenten an uns gerissen haben. Im ersten Viertel waren wir noch nicht da, wo wir sein wollten. Wir haben Koblenz zu lange im Spiel gelassen, bevor wir es dann im zweiten Viertel deutlich besser gemacht haben. Auch im dritten Viertel waren wir an einigen Stellen zu inkonsequent. Im Großen und Ganzen will ich aber nicht zu negativ klingen. Es war ein überzeugender Sieg und ich bin froh, dass wir den sechsten Saisonsieg einfahren konnten. Jetzt werden wir ein bis zwei Tage regenerieren und dann wollen wir in Leverkusen alles reinhauen und mit einem Sieg in die FIBA-Break gehen.“

Mit diesem deutlichen Auswärtssieg stehen die Dragons nach dem neunten Spieltag bei sechs Siegen und damit auf dem fünften Tabellenplatz. Am kommenden Sonntag wartet mit dem Aufsteiger aus Leverkusen das nächste Auswärtsspiel. Tip-off ist um 18:00 Uhr.

 

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