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26.01.2026
Nach verschlafenem Start

Dragons drehen Partie gegen Nürnberg

Drachen-Flügelspieler Elijah Ndi zeigte seine bisher beste Saisonleistung (19 Punkte, 7 Rebounds). Fotos: Christian Wüst

Die Artland Dragons haben vor heimischem Publikum ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um die Playoff-Plätze gesetzt. In einer intensiven Partie gegen die Nürnberg Falcons drehten die Quakenbrücker nach Anlaufschwierigkeiten das Spiel und feierten am Ende einen 90:80-Erfolg (19:23, 24:19, 21:25, 26:13). Topscorer der Partie war Ben Burnham mit 26 Punkten, während Buzz Anthony mit überragenden 12 Assists einen neuen Saisonrekord aufstellte.

 

Die Dragons begannen mit Buzz Anthony, Timo Lanmüller, Amir Hinton, Ben Burnham und Linus Ruf. Fynn Lastring musste kurzfristig krankheitsbedingt passen. Die Falcons präsentierten sich von Beginn an wach. Nach einem Defensivrebound machte Carter Whitt das Spiel schnell und eröffnete per Korbleger zum 0:2. Ben Burnham (26 Punkte, 10 Rebounds) glich auf der Gegenseite aus, ehe Trevor Baskin (10 Punkte, 7 Rebounds) Nürnberg erneut in Führung brachte. Buzz Anthony (14 Punkte, 12 Assists) fand anschließend Burnham in der Ecke, der mit seinem ersten Dreier des Abends die erste Dragons-Führung zum 5:4 erzielte. Die Partie blieb zunächst ausgeglichen. Vincent Friederici (14 Punkte) brachte die Gäste wieder in Front, ehe Timo Lanmüller nach Assist von Anthony von außen zum 8:7 traf. In der Folge übernahmen jedoch die Falcons zunehmend die Kontrolle. Zwei Dreier in Serie von Julius Wolf (18 Punkte, 5 Rebounds, 5 Assists) und Tim Köpple (12 Punkte, 4/4 Dreier) sorgten für das 8:15. Burnham verkürzte per Korbleger, doch Nürnberg zog erneut davon. Zwei Abschlüsse von Linus Trettin und Elijah Ndi (19 Punkte, 7 Rebounds) brachten die Dragons noch einmal heran, ehe Köpple mit seinem nächsten Dreier auf 14:21 stellte. Nach einem Korbleger von Dominik Dolic traf Wolf erneut von außen, bevor Ndi eine Minute vor Viertelende seinen ersten Dreier zum 19:23-Endstand des ersten Abschnitts versenkte.

Das zweite Viertel begann aus Dragons-Sicht denkbar ungünstig. Nürnberg legte einen 0:8-Lauf hin und nutzte defensive Unkonzentriertheiten der Hausherren konsequent aus. Julius Wolf und Tim Köpple trafen erneut von jenseits der Dreierlinie, Gruhn nahm beim Stand von 19:31 früh die Auszeit. Zwar kamen die Dragons danach etwas besser ins Spiel, doch Nürnberg blieb zunächst tonangebend. Evan Taylor erhöhte per Dreier sogar auf 26:40. Dann wendete sich die Partie. Die Dragons steigerten ihre defensive Intensität deutlich und fanden offensiv besser in den Rhythmus. Ein Dreier von Buzz Anthony wurde noch durch einen Layup von Taylor beantwortet, anschließend traf Anthony selbst per Korbleger, Amir Hinton (12 Punkte, 8 Rebounds, 7/12 FG) steuerte seinen typischen Midrange-Jumper bei. Nach einem Ballgewinn von Amir Hinton schalteten die Dragons schnell um. Buzz Anthony leitete den Fastbreak ein und bediente Ben Burnham, der mit viel Tempo zum Korb zog und mit einem krachenden Dunk inklusive Foul über Vincent Friederici stopfte. Die Artland Arena war nun voll da, Ralph Junge reagierte mit der Auszeit und die Dragons nahmen das Spiel endgültig an. Lanmüller brachte die Burgmannstädter von der Linie kurz vor der Pause sogar mit 43:42 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Hinton das dritte Viertel mit einem Dreier aus der Bewegung. Baskin verkürzte, wenig später glich Whitt zum 46:46 aus. Die Partie entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch. Der stark aufgelegte Elijah Ndi traf erneut von außen, Hinton legte vier schnelle Punkte nach und stellte auf 58:52. Nürnberg nahm die Auszeit und kam anschließend wieder stärker über die Freiwurflinie zurück ins Spiel. Christian Feneberg sorgte per Korbleger für das 61:58, Gruhn nahm die nächste Auszeit. Doch auch danach blieben die Falcons präsent. Wolf traf den Dreier zum Ausgleich, Baskin brachte Nürnberg per Dunk wieder in Führung. Dolic antwortete mit einem Dreier, ehe die Falcons einen sehenswerten Angriff ausspielten, den Baskin nach Alley-Oop-Anspiel von Wolf per Dunk vollendete. Wolf selbst stellte mit einem weiteren Treffer den 64:67-Viertelstand her.

Im Schlussviertel erwischten die Gäste zunächst den besseren Start. Köpple traf seinen vierten Dreier des Abends und erhöhte auf 64:70. Was folgte, war die entscheidende Phase der Partie. Die Dragons legten einen 12:0-Lauf hin, verteidigten nun mit enormer Energie und zwangen Nürnberg zu schwierigen Abschlüssen. Zwei Jumper von Ndi, ein Dreier von Anthony sowie ein weiterer Abschluss am Korb (78:70). Über fünf Minuten blieb Nürnberg ohne Feldkorb, ehe Baskin per Korbleger zum 78:72 traf. Hinton antwortete im direkten Gegenzug mit einem Transition-Layup plus Bonusfreiwurf. Friederici und Wolf verkürzten drei Minuten vor dem Ende noch einmal auf 81:76, doch Burnham traf nach erneutem Assist von Anthony den wichtigen Dreier zum 84:76. Nach dem die Falcons nochmals verkürzten nahm Gruhn 1:30 Minuten vor Schluss die Auszeit. Aus dieser heraus traf Ndi seinen dritten Dreier zum 87:78. Kurz darauf eroberte Burnham den Ball, spielte auf Anthony und bekam das Zuspiel zurück, um mit seinem nächsten Dreier endgültig den Deckel draufzumachen. Evan Taylor traf zum Abschluss noch von der Freiwurflinie, um das 90:80-Endergebnis zu stellen.

Statement Headcoach Hendrik Gruhn:
„Es war insgesamt nicht unser bestes Spiel, aber am Ende sind wir froh, dass wir uns den Sieg erkämpft haben. In der ersten Halbzeit hatten wir extreme Probleme in der Defensive, immer wieder gab es Abstimmungschwierigkeiten, Fehler in der Rotation und in der Kommunikation. Phasenweise haben wir das gegen Ende des zweiten Viertels und im dritten Viertel abgestellt, aber auch nicht so, dass wir uns absetzen konnten. Im vierten Viertel haben wir dann endlich guten Basketball gespielt und stark verteidigt und am Ende verdient gewonnen. Unser Gamechanger war Elijah mit seiner bemerkenswerten Energie. Er hat die Dinge gemacht, die nicht auf dem Scoutingbogen stehen. Elijah hat alle Positionen verteidigt, Rebounds geholt und ist Cuts gelaufen. In Kombination dazu möchte ich nochmal Linus Trettin hervorheben. Seine Defense war gestern auch extrem gut, besonders, als wir mit der Smallball-Lineup auf dem Parkett standen.“
 
Mit nun 13 Saisonsiegen im Gepäck geht es für die Artland Dragons bereits am kommenden Freitag weiter. Dann sind die Quakenbrücker um 19:30 Uhr bei den VfL SparkassenStars Bochum gefordert.

 

 

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