01.02.2018
Gipfeltreffen: Dragons empfangen königsblauen Spitzenreiter

Die Artland Arena ist am kommenden Samstag, den 3. Februar 2018, Schauplatz des Spitzenspiels des 19. Spieltages der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord. Die auf Rang zwei stehenden Drachen empfangen ab 19:30 Uhr den erstplatzierten Revierclub FC Schalke 04 Basketball zum Gipfeltreffen.

Danielius Lavrinovicius zeigte im Hinspiel auf Schalke ein starkes Spiel (14 Punkte), muss jetzt aber verletzungsbedingt pausieren. Fotos: Christian Wüst

Die Drachen legen ordentlich Kohlen auf für eine heiße Partie. „Wir haben mit Schalke noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel haben wir ärgerlich nach Verlängerung verloren. Jetzt wollen wir unsere Halle verteidigen. Als Team müssen wir den nächsten Schritt machen und anfangen, die einfachen Fehler zu minimieren, mit denen wir andere Teams unnötig stark machen“, gibt Dragons-Kapitän Max Rockmann die Marschroute vor. Mit einem Sieg würden die Quakenbrücker den Gelsenkirchenern bis auf zwei Punkte auf die Pelle rücken. „Wir haben das Niveau, um ganz oben mitzuspielen“, ist Drachen-Coach Florian Hartenstein überzeugt und sieht in Point Guard Courtney Belger und Forward Shawn Gulley die Schalker Schlüsselspieler: „Wenn wir die beiden kontrollieren, haben wir gute Arbeit gemacht“, sieht Hartenstein spannenden Matchups entgegen. Kapitän Patrick Carney sorgt als Shooting Guard mit einer 37,9 prozentigen Trefferquote von jenseits der 6,75 Meter-Linie zudem für viel Gefahr aus der Distanz. 

Die Königsblauen kommen mit viel Respekt nach Quakenbrück. „Artland verfügt über einen wahnsinnig tiefbesetzten Kader, der mit großer Qualität gespickt und reich an Erfahrung ist. Man hat keine Kosten und Mühen gescheut, vor der Saison richtige Topleute nach Quakenbrück zu holen und im Winter noch einmal nachzulegen, um das Ziel, den Aufstieg in die ProA, zu realisieren“, ist auf der Schalke 04-Homepage von Coach Raphael Wilder zu vernehmen. Er erwartet eine harte Aufgabe und spielt die Favoritenrolle den Dragons zu: „Wir fahren ohne Druck nach Quakenbrück, da wir nichts zu verlieren haben. Schließlich haben wir unsere Ziele durch die bereits feststehende Playoffqualifikation und die ausgezeichnete Platzierung in der Liga erfüllt und zudem noch übertroffen. Dennoch wollen wir natürlich unsere guten Leistungen aus der Saison unter Beweis stellen und dieses Spiel in Quakenbrück unbedingt gewinnen. Doch der Druck lastet eindeutig auf den Dragons.“ 

Hartenstein freut sich sehr auf die Partie: „Wir können mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen. Wenn wir den Ball gut bewegen, ist es für jeden Gegner schwer, uns zu verteidigen. Zudem hatten wir in den letzten beiden Heimspielen eine tolle Atmosphäre in der Halle. Ich freue mich sehr, dass die Fans so mitgehen. Vielleicht kommen ja noch ein paar Leute mehr zu diesem Spitzenspiel. Es ist ja immer ein Highlight, wenn man gegen die Nummer eins spielt. Bei einem Sieg liegen wir nur eine Niederlage hinter Schalke. Wer weiß, was in den letzten Spielen noch alles passiert. Eventuell haben wir die Chance, noch um Platz eins zu spielen.“ 

In der Vorbereitung auf das Gipfeltreffen am Samstagabend können Hartenstein und Coachkollege Christian Greve wieder mit Yasin Kolo und Noah Westerhaus arbeiten, die ins Mannschaftstraining eingestiegen sind. Danielius Lavrinovicius fehlt auf Grund seiner Handverletzung weiterhin, der Heilungsprozess verlaufe aber sehr gut, so Hartenstein.

Fantalk auf dem Spielfeld/Getränkemarken

Gut angenommen wurde die Verlegung des Fantalks vom Foyer auf das Spielfeld. War der Talk nach dem Essen-Spiel noch in Richtung Haupttribüne ausgerichtet, werden künftig der Moderator und die Trainer bzw. Spieler auf Wunsch der Fans in Richtung der nördlichen Hallenecke (Theke vor dem VIP-Bereich) ausgerichtet sein. Die Schwierigkeiten bei der Tonübertragung – einige Lautsprecher waren ausgefallen – sollen in Gesprächen mit der Samtgemeinde Artland (Eigentümer der Tonanlage) spätestens zum nächsten Spiel aus dem Weg geräumt werden.

Hinsichtlich der Umstellung auf Getränkemarken möchte Artland Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger nochmal darauf hinweisen, dass eine neue gesetzliche Vorgabe verantwortlich für die Änderung ist. „Wir können uns nicht darüber hinwegsetzen. Registrierkassen beim Getränkeverkauf wären die Alternative gewesen, die jedoch weitaus aufwändiger gewesen wäre“, erklärt Kröger die Umstellung.

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