Artland Dragons verabschieden Fynn Lastring, Linus Ruf und Timo Lanmüller
Die Artland Dragons verabschieden sich nach der Saison 2025/26 von Fynn Lastring, Linus Ruf und Timo Lanmüller. Alle drei Spieler prägten die vergangene Spielzeit auf unterschiedliche Weise und hinterlassen sowohl sportlich als auch menschlich ihre Spuren in Quakenbrück.
Mit Fynn Lastring verlässt eines der spannendsten deutschen Center-Talente der jüngeren Jahrgänge die Dragons. Der 2,08 Meter große Big Man wechselte im Sommer 2024 aus dem Nachwuchs der VfL SparkassenStars Bochum nach Vechta und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem festen Bestandteil im ProA-Kader der Artland Dragons. Parallel sammelte er wichtige Minuten im Farmteam von RASTA Vechta in der ProB und überzeugte zudem in der Nachwuchs Basketball Bundesliga.
Besonders seine Vielseitigkeit machte Lastring zu einem wertvollen Spieler für die Dragons. Trotz seiner Größe entwickelte sich der Distanzwurf schnell zu einer echten Waffe. Für Quakenbrück traf der junge Center starke 43 Prozent seiner Dreipunktewürfe und kam in 26 ProA-Einsätzen auf durchschnittlich 5,6 Punkte und 2,7 Rebounds. Auch international machte Lastring auf sich aufmerksam: Bei der U18-Europameisterschaft überzeugte er mit 12,6 Punkten, 7,9 Rebounds und 1,6 Blocks pro Partie.
Künftig wird Lastring für die New Mexico Lobos in der NCAA auflaufen und damit den nächsten großen Schritt in seiner Entwicklung gehen.
Auch Linus Ruf wird seine Karriere in den USA fortsetzen. Der 2,11 Meter große Center schließt sich der University of Wyoming an und wird dort für die Cowboys in der Mountain West Conference spielen. Damit kommt es in Zukunft auch in den USA zum Wiedersehen mit Fynn Lastring, da beide Programme in derselben NCAA Division I antreten.
Ruf wechselte 2024 von ALBA Berlin nach Vechta und entwickelte sich anschließend bei den Artland Dragons schnell zu einem festen Bestandteil der Mannschaft. Besonders seine Entwicklung im Verlauf der vergangenen Saison war bemerkenswert. Der Center brachte viel Spielverständnis, Präsenz in der Zone und wertvolle Arbeit beim Offensivrebounding mit. In 32 ProA-Spielen kam Ruf auf durchschnittlich 7 Punkte und 3,9 Rebounds bei knapp 21 Minuten Einsatzzeit pro Partie. Nun wagt auch er verdient den nächsten Schritt in Richtung NCAA-Basketball.
Mit Timo Lanmüller verlässt zudem ein weiterer wichtiger Bestandteil der vergangenen Saison die Dragons nach einem Jahr wieder. Der österreichische Nationalspieler wechselte im Sommer aus Tübingen nach Quakenbrück und entwickelte sich schnell zu einem zentralen Baustein im System von Headcoach Hendrik Gruhn.
Lanmüller überzeugte über die gesamte Saison hinweg vor allem mit seiner Intensität, seinem Einsatzwillen und seiner aggressiven Verteidigung. Immer wieder übernahm er die schwierigsten defensiven Aufgaben und verteidigte den besten gegnerischen Offensivspieler mit großer Energie und Leidenschaft. Seine Defense sorgte regelmäßig für wichtige Stops und gab dem Spiel der Dragons viel Stabilität.
Auch offensiv wusste der Guard zu überzeugen. Mit 8,8 Punkten pro Partie bei starken 60 Prozent aus dem Zweierbereich sowie 38 Prozent Dreierquote lieferte Lanmüller eine starke Saison ab. Dazu kamen durchschnittlich 0,8 Steals pro Spiel. Besonders in wichtigen Spielen übernahm der 25-Jährige immer wieder Verantwortung und war mit seiner Energie ein wichtiger Faktor innerhalb der Mannschaft.
Die Artland Dragons bedanken sich herzlich bei Fynn, Linus und Timo für ihren Einsatz, ihren Charakter und die gemeinsame Zeit im Dragons-Trikot. Für ihren weiteren Weg wünschen die Dragons allen drei Spielern sportlich wie privat nur das Beste.

