Fünfte Niederlage in Serie – Dragons bleiben auf Platz 17
Trotz 15 Punkten und 6 Assists gehen Nikos Chouchoumis und seine Dragons leer aus. Fotos: Jörg Laube
Die Negativserie der Artland Dragons hält an. Auch bei Phoenix Hagen konnte das Team von Headcoach Markus Jackson nicht den erhofften Befreiungsschlag landen und unterlag am Ende klar mit 94:72. Während die Dragons somit die fünfte Niederlage in Folge kassierten, konnten die ART Giants Düsseldorf parallel einen wichtigen Sieg in Crailsheim (75:85) feiern und sich etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen.
Dabei begann die Partie in der Ischelandhalle zunächst ausgeglichen. Wie bereits gegen Trier starteten die Dragons mit Buzz Anthony, Nikos Chouchoumis, Badu Buck, Brandon Thomas und Robert Oehle. Beide Teams lieferten sich in den ersten Minuten einen offenen Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. Erst gegen Ende des Viertels konnte sich Hagen durch ein And-One von Tim Uhlemann (19 Punkte, 8/12 FG) erstmals leicht absetzen. Doch Thorben Döding konterte mit einem Dreier und hielt die Dragons zur ersten Viertelpause beim 24:20 in Schlagdistanz.
Im zweiten Abschnitt gerieten die Dragons dann zunehmend ins Hintertreffen. Ganze vier Minuten dauerte es, bis die Quakenbrücker erstmals punkten konnten. In dieser Phase zog Hagen durch einen Dreier von Sincere Carry auf 39:22 davon. Erst jetzt schienen die Dragons aufzuwachen. Angeführt von Robert Oehle, der mit 17 Punkten bester Werfer seines Teams war, arbeiteten sich die Dragons wieder heran und verkürzten auf 43:33. Doch genau in diesem Moment fand Hagen wieder seinen Rhythmus und baute die Führung erneut aus. Mit 48:36 ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel kam zunächst ein kleines Lebenszeichen von den Dragons: Badu Buck traf einen Dreier, klaute anschließend den Ball und fand Buzz Anthony, der mit Foul abschloss – nur noch 50:42. Doch wie so oft in dieser Saison gelang es den Dragons nicht, den Schwung zu nutzen. Hagen reagierte abgeklärt und setzte sich durch starke Aktionen von Tim Uhlemann, Bjarne Kraushaar und Dennis Nawrocki erneut ab. Mit einem deutlichen 73:54-Rückstand gingen die Dragons ins Schlussviertel.
Auch dort zeigten die Gäste zu Beginn eine kurze Aufholjagd: Ein 6:0-Lauf sorgte noch einmal für Hoffnung, doch Hagen ließ sich nicht beirren. Die Hausherren kontrollierten das Spiel souverän, entschieden auch das letzte Viertel mit 21:18 für sich und feierten letztlich einen ungefährdeten Heimsieg.
Headcoach Markus Jackson fand nach der Partie klare Worte: „Erneut haben wir uns mit zu vielen einfachen Fehlern selbst das Leben schwer gemacht. Dazu ging das Reboundduell klar an Hagen, und das darf uns in unserer Situation einfach nicht passieren.“
Mit der fünften Niederlage in Folge bleibt Quakenbrück weiterhin auf dem 17. Tabellenplatz. In der kommenden Woche wartet erneut eine schwierige Aufgabe, wenn die Dragons auf heimischem Parkett auf den amtierenden Meister aus Karlsruhe treffen. Sprungball der Begegnung ist am kommenden Samstag um 19:30 Uhr.

