09.02.2017
Topspiel beim heimstarken VfL AstroStars Bochum

Der 19. Spieltag der ProB Nord am kommenden Samstag, dem 11. Februar, findet für die Artland Dragons tief im Westen statt. Für den Gastgeber VfL AstroStars Bochum geht es dabei ab 19:00 Uhr um wichtige Punkte für die Playoffs.

Wer schnappt sich die meisten Bälle? In der Defence müssen die Drachen im Team agieren, wie hier Max Rockmann und Philipp Lieser beim Hinspiel am 08.10.2016 in der Artland Arena. (Foto: Markus Drucks)

Als Tabellenfünfter möchte Bochum noch unbedingt den Heimvorteil sichern und mindestens Platz vier erreichen. Die Rundsporthalle ist in der laufenden Saison bisher eine uneinnehmbare Festung; keinem Team gelang es, die Punkte zu entführen. Die Kunde der deutlichen 81:59-Auswärtsniederlage von Bochum am letzten Samstag in Iserlohn machte in der Artland Arena nach dem Sieg über Stahnsdorf rasch die Runde. Florian Hartenstein sieht darin allerdings eher einen Nachteil für das kommende Topspiel: „Sie werden härter trainieren und sich bestens auf uns vorbereiten.“ Die AstroStars mussten auf einige Leistungsträger verzichten. In die Bresche sprang der 20-jährige Forward Alexander Angerer, der sich mit starken 15 Rebounds und 20 Punkten empfahl. Topscorer der AstroStars in dieser Saison ist Point Guard Gary Johnson, der im Schnitt 14,8 Punkte und 5,1 Assists macht, gefolgt von Flügelspieler Clay Wilson (12,1 Punkte je Spiel).

„Um die Bochumer Festung zu erobern, wird es darauf ankommen, Leidenschaft und Einsatz zu zeigen – vor allem unter den Körben. Wir gehen nicht als Favorit ins Spiel, daher bin ich gespannt, wie die Mannschaft darauf reagiert. Mit einem Sieg würden wir uns das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde sichern. Das macht das Spiel noch brisanter“, zeigt sich Artland-Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger zuversichtlich. Auch Hartenstein blickt mit dem Selbstbewusstsein eines Tabellenzweiten auf die Partie „Wir müssen unseren Stil verbessern, konstant unsere Defense spielen und dadurch Bochum Probleme bereiten. Gerne möchten wir die Ersten sein, die Bochum in dieser Saison zuhause besiegen.“

Schwierig gestaltet sich allerdings die Vorbereitung, da auf Grund von Verletzungsmiseren noch nicht bekannt ist, welche Bochumer Spieler auflaufen werden. Das Drachen-Trainerduo wird das Match-up – wer gegen wen spielt – erst am Spieltag festlegen können, wenn genau bekannt ist, wer spielt. Big Man Michael Haucke gibt möglicherweise am kommenden Samstag sein Comeback nach einer Verletzungspause. Er wird zurzeit als viertbester Center der Liga gelistet. Ist er dabei, stärkt er Bochum entsprechend beim Rebounding. Die Artland Dragons gehören nicht zu den besten Rebound-Teams, in den letzten Spielen holten die Gegner deutlich mehr abprallende Bälle. Bislang gelang es den Drachen jedoch, durch ihren erfolgreichen Spielstil diese Schwäche auszugleichen und die Spiele zu gewinnen. Reboundhilfe bekommt das Team von Blanchard Obiango, der nach leichten Knieproblemen voraussichtlich wieder auf den großen Positionen spielen wird.

Hartenstein und Greve erwarten zudem wieder eine Zonenverteidigung. „Grundsätzlich wollen wir bei einer Zone den Korb attackieren, um entweder zu punkten, Fouls gegen die Big Men zu ziehen oder den Ball wieder rauszupassen. Wird zu viel von außen geworfen, braucht der Gegner nicht zu verteidigen, und es erhöht sich die Anzahl der Rebounds“, beschreibt Hartenstein die Strategie bei der Ball-Raum-Verteidigung.

 

 

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