16.02.2017
Showdown um Platz eins

Der vorletzte Heimspieltag der ProB-Nord-Hauptrunde serviert den Fans einen echten sportlichen Leckerbissen in der Artland Arena.

Die Dragons um Kapitän Benjamin Fumey nehmen Platz eins ins Visier. (Foto: Christian Wüst)

Die punktgleichen Teams aus Bernau und Quakenbrück führen die Tabelle an und treffen sich am kommenden Samstag, dem 18. Februar, um 19:30 Uhr zum Showdown. Dem Spitzenspiel angemessen soll eine ausverkaufte Halle für eine tolle Stimmung sorgen und den Artland Dragons auf dem Parkett zusätzliche Energie bringen. Dank einer Stadtwette gibt es für alle Fans einen besonderen Bonus, sofern am Samstag 3000 Zuschauer den Weg in die Drachenhöhle finden. Sollte es gelingen, die Artland Arena auszuverkaufen, wird es beim Heimspiel gegen Schalke ein Fanfest geben mit Bratwürsten und alkoholfreien Getränken. Als Ausrichter würden neben den Artland Dragons die Herforder Brauerei, Getränke Vorwerk, die Stadt Quakenbrück und die Samtgemeinde Artland fungieren. „Es sind noch 300 Karten verfügbar, genau die Anzahl, die wir sonst an der Abendkasse absetzen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte jetzt Tickets im Vorverkauf ordern“, rät Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger, der sich auf ein spannendes Gipfeltreffen freut: „Wir haben darauf hingearbeitet und mit dem Sieg in Bochum dafür gesorgt, dass es dieses Spitzenspiel gibt. Lok Bernau führt sehr lange die Liga an. Sie wollen sicher auch als Erster in die Playoffs starten und haben daher definitiv mehr Druck. Wir können befreit aufspielen und sind optimistisch, dass wir Bernau auf der Zielgeraden noch abfangen.“

Florian Hartenstein und Christian Greve sehen ein sehr intensives Spiel auf ihre Drachen zukommen. „Bernau ist ein Team mit einer guten Kombination von jungen und erfahrenen Spielern und ist sehr gut eingespielt. In der Defense agieren sie sehr aggressiv. Wir hoffen, dass wir die Spannung in unserer Defense, die uns in Bochum erfolgreich gemacht hat, wieder zeigen. Und wenn wir gut verteidigen und eine schnelle Transition Offense (Anm. d. Red.: das Umschalten auf Angriff)  kreieren, sind wir schwer zu stoppen. Auch ist es für mich wichtig zu sehen, dass wir weiterhin Fortschritte machen und unsere Schwächen reduzieren“, schätzt Hartenstein die Begegnung ein und sieht in den gut besetzten Aufbaupositionen eine der Bernauer Stärken. Für Dragons-Scout Lukas Feldhaus ist der US-amerikanische Point Guard Pierre Bland legitimer Anwärter auf die Auszeichnung zum „Most Valuable Player“ (MVP). „Er schafft es immer wieder, mit Handwechseln zum Korb zu kommen, zu scoren und Fouls zu ziehen, wenn die Plays für ihre vielen guten Schützen nicht funktionieren“, bringt Feldhaus seine Analyse auf den Punkt.

Von außen bringt der erstligaerfahrene Robert Kulawick regelmäßig seine Qualitäten aufs Parkett. Zusammen mit ALBA Berlins Nachwuchstalent Ferdinand Zylka rangiert er gemessen an erzielten Punkten pro Partie in den Top Ten der besten Shooting Guards der ProB-Nord. Allerdings reiht sich Drachen-Schütze Chris Frazier vor den beiden Bernauern auf Rang drei ein. Unter den Körben sieht Hartenstein ein ausgeglichenes Match-up. „Von der Größe und Stärke her liegen wir mit den Bernauern Spielern in etwa auf einem Level. Aufpassen müssen wir auf den jungen und 2,08 Meter großen Tim Schneider, der ebenfalls als Doppellizenzspieler von Kooperationspartner ALBA Berlin viel Spielzeit bekommt.“ Beim Rebounding werden Greg Graves, Mark Nwakamma und Benjamin Fumey erneut viel zu tun bekommen. Dabei sind die Dragons-Verantwortlichen froh, dass Leistungsträger Graves nach seiner Verletzung schon wieder in beachtlicher Form ist. „Das haben wir unserer medizinischen Betreuung zu verdanken und besonders den fast magischen Händen von Physiotherapeut Tom Mögel“, lobt Geschäftsführer Kröger.

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