02.02.2017
Endspurt um die besten Playoff-Tabellenplätze beginnt

Die Artland Dragons haben mit dem Auswärtssieg in Wedel ihre Playoff-Teilnahme gesichert. Das kommende Heimspiel der Artland Dragons am Samstag, den 4. Februar um 19:30 Uhr, ist das fünftletzte Spiel der Hauptrunde und läutet den Endspurt um die besten Playoff-Tabellenplätze ein.

Die Drachen um Kapitän Benjamin Fumey erwarten besonders unter den Körben ein enges Spiel. (Foto: Christian Wüst)

Je besser platziert ein Team in der Hauptrunde ist, desto länger besteht in der Playoff-Runde das Heimrecht– ein Vorteil, den sich jede Mannschaft sichern will. Gegner in der Artland Arena ist RSV Eintracht Stahnsdorf. Das Spiel ist von der Tabellensituation ähnlich angesiedelt wie die letzte Partie vor heimischer Kulisse gegen Citybasket Recklinghausen. Die Eintracht kommt als Tabellenvorletzter. „Wir wissen, wie sehr diese Teams um jeden Ball kämpfen. Sie brauchen jeden Punkt, um da unten rauszukommen und auch der Anschluss an die Playoff-Plätze ist schnell wieder hergestellt. Es wird eine sehr konzentrierte Leistung nötig sein, um erfolgreich zu sein“, schätzt Artland Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger den kommenden Gegner ein und blickt zurück auf eine reiseintensive Woche.

Florian Hartenstein und Christian Greve nutzten den Wochenanfang für intensive Trainingseinheiten. Die Trainer nehmen die Gäste nicht auf die leichte Schulter, Hartenstein schätzt die Eintracht aus Stahnsdorf gefährlich ein. „Das Hinspiel war eng. Sie haben mit Joshua Smith einen sehr guten Center, der im Schnitt 14 Punkte und fast zehn Rebounds holt. Auch auf der Vier sind sie mit Allrounder Joshua Adeyeye gut besetzt. Trotz unserer damals reboundstärksten Kenneth Cooper und Gregory Graves haben sie mehr Rebounds geholt. Stahnsdorf ist der Underdog. Ich gehe davon aus, dass sie ähnlich wie Recklinghausen frei aufspielen werden.“

Das Drachen-Trainerduo geht mit einem klaren und einfachen Matchplan in den 18. Spieltag der ProB Nord: Von Anfang an intensive Defense spielen. „In den letzten beiden Spielen haben wir nur nach der Halbzeitpause gezeigt, was wir können. Wir müssen es schaffen, von Beginn an voll da zu sein und über einen längeren Zeitraum intensiv zu verteidigen,“ erklärt Hartenstein den Matchplan. Daher gestalteten Hartenstein und Greve das Training in der ersten Wochenhälfte mit hoher Intensität. „Die Spieler müssen noch mehr lernen, sich selber zu motivieren und in der Defense intensiver miteinander zu sprechen. Wir wollen als Team besser rebounden. Statisch lässt sich kaum daran arbeiten, da die Situationen im Spiel immer anders sind. Wir machen es „learning by doing“ im Spiel Fünf gegen Fünf und schauen uns an, wie und wo man das Rebounding besser hätte vorbereiten können,“ beschreibt Greve die Trainingsmethodik. Auch gegen die Ganzfeldpresse, mit der Stahnsdorf in den letzten Hinspielminuten einen 12:2-Lauf hinlegte und die Partie noch spannend machte, ist das Drachen-Trainerduo gewappnet. „Egal, ob sie 40 Minuten Zone oder Mann-gegen-Mann spielen, wir haben uns vorbereitet und werden nicht überrascht werden,“ zeigt sich Greve zuversichtlich.

Power Forward Gregory Graves feiert Heimspiel-Comeback


Am 4. Dezember 2016 bestritt Gregory Graves sein letztes Spiel in der Artland Arena. Anschließend setzte ihn eine Bänderverletzung, die er sich am 10. Dezember 2016 im Auswärtsspiel gegen Iserlohn zuzog, außer Gefecht. Seine Genesung und Rehaarbeit verliefen erfolgreich, und beim Auswärtsspiel vergangenen Sonntag in Wedel nahm er mit über 21 Minuten Einsatzzeit Spielrhythmus auf. Viele Fans werden sich freuen, den Kämpfertyp wieder spielen zu sehen, auch wenn er noch nicht bei seiner Topform angelangt ist.

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