07.09.2017
Dragons dominieren Saisoneröffnungsspiel gegen Bramsche

Einen unterhaltsamen Abend verbrachten am Mittwoch Abend 750 Fans der Artland Dragons, die in der Artland Arena einen 102:43-Testspielsieg des neuen Drachenteams über die Ademax Red Devils Bramsche feierten.

Fotos: Christian Wüst

Die Coaches Florian Hartenstein und Christian Greve nutzten die Testspiel-Gelegenheit und gaben den Nachwuchsspielern viele Minuten auf dem Parkett. Dabei zeigte Thorben Döding seine Assist-Stärke (acht Assists in 16:23 Minuten), Hendrick Prasuhn in 14:49 Minuten hochprozentige Abschlussqualität (13 Punkte), Danielius Lavrinovicius hohen Reboundeinsatz (acht Rebounds in 15:54 Minuten) und Paulius Poska eine gute Wurfausbeute von 50 Prozent (10 Punkte) bei 12:26 Minuten.

Als Starting Five schickten die Coaches zunächst Pierre Bland, Philipp Lieser, Maximilian Rockmann, AJ Calvin und Leon Bahner aufs Parkett, die in dieser Konstellation über fünf Minuten zusammen spielten. Rockmann erzielte die ersten Punkte und zeigte in der gesamten Partie eine sichere Wurfhand von jenseits der 3,75 Meter-Linie: Der Forward traf fünf von acht Dreiern, was einer Quote von 63 Prozent entspricht. Aber auch das Bramscher Team zeigte sich im ersten Viertel treffsicher und markierte in diesem Spielabschnitt angeführt vom US-Amerikaner Derick Pope 22 Punkte. Hartenstein und Greve waren mit der Defensivleistung der Drachen in den ersten zehn Minuten nicht zufrieden. Nach einen krachenden Dunk vom Bramscher Pope und einem folgenden Drachen-Ballverlust mit anschließendem Zwei Punkte-Spiel nahmen die Quakenbrücker Coaches eine Auszeit. Diese zeigte Wirkung, denn fortan packten die Hausherren in der Verteidigung konsequenter zu. Verdienter Lohn: Die roten Teufel erzielten im zweiten Viertel nur neun Punkte, wohingegen die Drachen weiterhin hochprozentig trafen und mit einem 24 Punkte-Vorsprung (55:31) in die Halbzeitpause gingen.

Im dritten Viertel offenbarte sich der Klassenunterschied deutlich. Die Artland Dragons zogen erneut die Intensität in der Verteidigung an und erlaubten den Bramschern im gesamten Spieabschnitt nur fünf Punkte. In der Offensive blieben sie im Rhythmus und zeigten ein gutes Zusammenspiel. Oft wurde der freie und besser positionierte Mitspieler gefunden, der Ball beim Zug in die Zone nochmal zum Centerspieler durchgesteckt oder die Guards zogen erfolgreich zum Korb. Die Gäste aus der Nachbarstadt suchten ihr Heil vor allem in Distanzwürfen, die aber kaum ihr Ziel fanden. Die eroberten Defensivrebounds nutzten gut aufgelegte Drachen zu Schnellangriffen, erzielten einfache Punkte und sorgten zum Ende des dritten Viertels für ein beruhigendes 79:36 auf dem Scoreboard. Für ein Fast Break-Highlight sorgten Thorben Döding und Hendrik Prasuhn. Aus dem Schnellangriff heraus passte Döding den Ball auf Ringhöhe zum anfliegenden Prasuhn, der das Anspiel sicher verwandelte.

Auch im Schlussabschnitt hielten die Artland Dragons die Intensität in der Verteidigung hoch. Der Korb schien zudem für die Bramscher weiterhin wie vernagelt, sie erzielten im vierten Viertel nur sieben Punkte. Die Drachen profitierten von Abspielfehlern und Fehlwürfen der Red Devils und spielten immer wieder erfolgreich ihre Fast Breaks aus. Arthur Zaletskiy schließlich knackte die 100 Punkte-Marke und erzielte nach seinem Offensivrebound mit einem Korbleger die letzten beiden Zähler zum 102:43-Sieg.

Nächster Termin im Drachenkalender ist der kommende Freitag, der 8. September 2017. Dann wird ab 18 Uhr in Ritchie´s Sportsbar im Luisencenter das gesamte Team präsentiert. Nach der Mannschaftsvorstellung gibt es noch einen Filmausflug ins Jahr 2008: Gezeigt wird das Pokalendspiel der Artland Dragons gegen Ludwigsburg, das bekanntlich mit dem Pokalsieg der Quakenbrücker endete.

Stimmen zum Spiel

Dennis Wesselkamp, Coach Red Devils Bramsche:
„Die erste Halbzeit hat mir im Großen und Ganzen von unserer Seite gut gefallen. Über die zweite Halbzeit muss ich mit meinem Team sprechen. Ich hoffe, dass Romello Steffen nach dem Umknicken mit dem Fuß sich nur die Bänder gedehnt und nicht gerissen hat. Danke auch für die Einladung zu diesem Freundschaftsspiel.“

Florian Hartenstein:
„Das erste Viertel haben wir wieder verpennt. Wir sind erst im zweiten Viertel aufgewacht und haben mehr Energie gebracht und die Defense angezogen. In der zweiten Hälfte haben wir nur noch zwölf Punkte zugelassen, das ist sehr positiv. Für mich war schön zu sehen, dass unsere jungen Spieler viel Spielzeit hatten, ohne dass es einen Qualitätsverlust im Spiel gab.“

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