18.05.2014
JBBL: Young Dragons holen Rekord und Titel

Die Young Dragons Quakenbrück/Osnabrück haben ihre perfekte Saison in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) mit dem Meistertitel gekrönt. Vor rund 2.200 Zuschauern in der Artland Arena gewann die Mannschaft von Young-Dragons-Headcoach Florian Hartenstein im Finale 68:60 (40:33) gegen den TSV Tröster Breitengüßbach.

Auf Thorben Döding (Mitte) war am Ende des Spiels Verlass. Bild: Rolf Kamper

Der Dragons-Nachwuchs zeigte eine über weite Strecken souveräne Leistung und ließ die fränkischen Gäste nach einer hohen 31:13-Führung (12.) nicht mehr näher als bis auf fünf Zähler herankommen (34:29/18.). Bei den Young Dragons waren Isaiah Hartenstein (22 Punkte, 14 Rebounds) und Thorben Döding (14) beste Punktesammler. Für Breitengüßbach trafen Noah Kamdem (21) und Nicolas Wolf (13, 10 Rebounds) am häufigsten. Zudem stellten die Young Dragons einen Rekord auf: Sie sind der erste JBBL-Meister, der den Titel ohne eine einzige Saisonniederlage holte.

Die Young Dragons agierten von Beginn an ruhig im Angriff und hellwach in der Verteidigung. Nachdem Wolf Breitengüßbach durch einen Dreier auf 6:5 herangebracht hatte, ließen die „Jungdrachen“ einen 6:0-Lauf zum 12:5 folgen (4.). Die Hartenstein-Jungs zeigten sich nun treffsicher von jenseits der 6,75-Meter-Linie und bauten ihren Vorsprung in der 6. Minute durch einen Dreier von Isaiah Hartenstein auf 18:5 aus. Der Bamberger Nachwuchs antwortete mit einem 0:5-Lauf, so dass Florian Hartenstein eine Auszeit nahm. Diese zeigte Wirkung, denn sein Team verteidigte dann wieder besser und zog auf 27:13 davon, was gleichzeitig auch der Viertelendstand war.

Auch im zweiten Abschnitt begann der Dragons-Nachwuchs gut. Philipp Herkenhoff, der insgesamt zehn Rebounds holte, traf zwei Freiwürfe zum 31:13 (12.). Angesichts der hohen Führung ließen die Young Dragons dann aber etwas nach und Breitengüßbach zurück ins Spiel kommen. Moritz Sanders schloss einen 0:10-Lauf der Gäste zum 31:23 ab (15.). Döding erlöste die Dragons-Fans durch seine Punkte zum 33:23 (17.). Aber die Franken ließen nicht locker und verkürzten durch zwei Dreier in Folge von Wolf und Oliver Gonnert auf 34:29 (18.). Johann Potratz konterte mit einem Treffer von außen und Döding schraubte die Führung wieder auf neun Zähler (40:31/19.). In die Halbzeitpause gingen die Young Dragons mit einer 41:33-Führung.

Die Hausherren starteten mit einem 5:0-Lauf ins dritte Viertel (45:33/21.). Jan Mügge traf in der 24. Minute einen weiteren Dreier zum 48:35 und zwang den TSV-Trainer Markus Lempetzeder zu seiner nächsten Auszeit. Zwar kam sein Team auf 48:37 heran, musste dann aber das 5. Foul von Sanders hinnehmen. Doch auch die Young Dragons hatten mit Foulproblemen – Johann und Karl Potratz hatten beide vier Fouls – zu kämpfen. Dennoch baute die Hartenstein-Truppe ihren Vorsprung vor dem Schlussviertel leicht aus (53:44).

Auch in den letzten Abschnitt starteten die Quakenbrücker mit einem Lauf. Diesen schloss Isaiah Hartenstein zum 59:44 ab (32.). Die fränkischen Gäste kämpften zwar weiter, hatten es ohne ihren Leistungsträger Sanders aber schwer. In der 37. Minute brachten Kamdem und Wolf ihr Team auf 61:49 heran. Aber die „Jungdrachen“ blieben ruhig, so dass Karl Potratz den Vorsprung in der 39. Minute auf 17 Punkte ausbaute (67:50). Diese Führung ließen sich die Quakenbrücker nicht mehr nehmen und feierten verdient ihren ersten Meistertitel.

 

Stimmen zum Spiel:

Florian Hartenstein (Headcoach Young Dragons): „Bei uns herrscht eine Riesenfreude. Ich hatte vor dem Spiel ein bisschen Angst, weil viele unserer Jungs gestern nach der Partie schlimme Krämpfe bekommen haben. Davon hat man heute aber nichts mehr gemerkt. Ich glaube, Breitengüßbach hat nicht erwartet, dass wir nach dem Spiel gestern heute mit so viel Energie spielen können und so gut verteidigen. Ein Riesenlob geht an unsere Guards Johann, Kaalr und Thorben, die sehr viel Druck ausgeübt haben. Aber sie wissen natürlich auch, dass wir in Isaiah, Noah und Philipp hinten drei Lange haben, die den Korb beschützen.“

 

TSV Tröster Breitengüßbach – Young Dragons Quakenbrück/Osnabrück 60:68 (33:41)

Die Viertel im Überblick: 13:27, 20:13, 12:13, 16:15     

Young Dragons Quakenbrück/Osnabrück: Döding (14 Punkte/2 Dreier), J. Potratz (9/1), Westerhaus (2), Mügge (9/2, 4 Assists), K. Potratz (7), Herkenhoff (5/1, 10 Rebounds), Keller, Banko, Höhler, Sommerhage, Siemon, I. Hartenstein (22/2, 14 Rebounds, 6 Blocks).

TSV Tröster Breitengüßbach: Ueberall, Kapp, Haßfurther (8/2, 4 Assists), Fersch (n.e.), Fichtner (2), Zimmermann (2), Sanders (8/2), Rothbarth (n.e.), Wolf (13/2, 10 Rebounds), Kamdem (21/2), Gonnert (3/1), Weiß (3).

Zurück
Druckansicht
18.05.2014
JBBL: Young Dragons holen Rekord und Titel

Die Young Dragons Quakenbrück/Osnabrück haben ihre perfekte Saison in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) mit dem Meistertitel gekrönt. Vor rund 2.200 Zuschauern in der Artland Arena gewann die Mannschaft von Young-Dragons-Headcoach Florian Hartenstein im Finale 68:60 (40:33) gegen den TSV Tröster Breitengüßbach.

Auf Thorben Döding (Mitte) war am Ende des Spiels Verlass. Bild: Rolf Kamper

Der Dragons-Nachwuchs zeigte eine über weite Strecken souveräne Leistung und ließ die fränkischen Gäste nach einer hohen 31:13-Führung (12.) nicht mehr näher als bis auf fünf Zähler herankommen (34:29/18.). Bei den Young Dragons waren Isaiah Hartenstein (22 Punkte, 14 Rebounds) und Thorben Döding (14) beste Punktesammler. Für Breitengüßbach trafen Noah Kamdem (21) und Nicolas Wolf (13, 10 Rebounds) am häufigsten. Zudem stellten die Young Dragons einen Rekord auf: Sie sind der erste JBBL-Meister, der den Titel ohne eine einzige Saisonniederlage holte.

Die Young Dragons agierten von Beginn an ruhig im Angriff und hellwach in der Verteidigung. Nachdem Wolf Breitengüßbach durch einen Dreier auf 6:5 herangebracht hatte, ließen die „Jungdrachen“ einen 6:0-Lauf zum 12:5 folgen (4.). Die Hartenstein-Jungs zeigten sich nun treffsicher von jenseits der 6,75-Meter-Linie und bauten ihren Vorsprung in der 6. Minute durch einen Dreier von Isaiah Hartenstein auf 18:5 aus. Der Bamberger Nachwuchs antwortete mit einem 0:5-Lauf, so dass Florian Hartenstein eine Auszeit nahm. Diese zeigte Wirkung, denn sein Team verteidigte dann wieder besser und zog auf 27:13 davon, was gleichzeitig auch der Viertelendstand war.

Auch im zweiten Abschnitt begann der Dragons-Nachwuchs gut. Philipp Herkenhoff, der insgesamt zehn Rebounds holte, traf zwei Freiwürfe zum 31:13 (12.). Angesichts der hohen Führung ließen die Young Dragons dann aber etwas nach und Breitengüßbach zurück ins Spiel kommen. Moritz Sanders schloss einen 0:10-Lauf der Gäste zum 31:23 ab (15.). Döding erlöste die Dragons-Fans durch seine Punkte zum 33:23 (17.). Aber die Franken ließen nicht locker und verkürzten durch zwei Dreier in Folge von Wolf und Oliver Gonnert auf 34:29 (18.). Johann Potratz konterte mit einem Treffer von außen und Döding schraubte die Führung wieder auf neun Zähler (40:31/19.). In die Halbzeitpause gingen die Young Dragons mit einer 41:33-Führung.

Die Hausherren starteten mit einem 5:0-Lauf ins dritte Viertel (45:33/21.). Jan Mügge traf in der 24. Minute einen weiteren Dreier zum 48:35 und zwang den TSV-Trainer Markus Lempetzeder zu seiner nächsten Auszeit. Zwar kam sein Team auf 48:37 heran, musste dann aber das 5. Foul von Sanders hinnehmen. Doch auch die Young Dragons hatten mit Foulproblemen – Johann und Karl Potratz hatten beide vier Fouls – zu kämpfen. Dennoch baute die Hartenstein-Truppe ihren Vorsprung vor dem Schlussviertel leicht aus (53:44).

Auch in den letzten Abschnitt starteten die Quakenbrücker mit einem Lauf. Diesen schloss Isaiah Hartenstein zum 59:44 ab (32.). Die fränkischen Gäste kämpften zwar weiter, hatten es ohne ihren Leistungsträger Sanders aber schwer. In der 37. Minute brachten Kamdem und Wolf ihr Team auf 61:49 heran. Aber die „Jungdrachen“ blieben ruhig, so dass Karl Potratz den Vorsprung in der 39. Minute auf 17 Punkte ausbaute (67:50). Diese Führung ließen sich die Quakenbrücker nicht mehr nehmen und feierten verdient ihren ersten Meistertitel.

 

Stimmen zum Spiel:

Florian Hartenstein (Headcoach Young Dragons): „Bei uns herrscht eine Riesenfreude. Ich hatte vor dem Spiel ein bisschen Angst, weil viele unserer Jungs gestern nach der Partie schlimme Krämpfe bekommen haben. Davon hat man heute aber nichts mehr gemerkt. Ich glaube, Breitengüßbach hat nicht erwartet, dass wir nach dem Spiel gestern heute mit so viel Energie spielen können und so gut verteidigen. Ein Riesenlob geht an unsere Guards Johann, Kaalr und Thorben, die sehr viel Druck ausgeübt haben. Aber sie wissen natürlich auch, dass wir in Isaiah, Noah und Philipp hinten drei Lange haben, die den Korb beschützen.“

 

TSV Tröster Breitengüßbach – Young Dragons Quakenbrück/Osnabrück 60:68 (33:41)

Die Viertel im Überblick: 13:27, 20:13, 12:13, 16:15     

Young Dragons Quakenbrück/Osnabrück: Döding (14 Punkte/2 Dreier), J. Potratz (9/1), Westerhaus (2), Mügge (9/2, 4 Assists), K. Potratz (7), Herkenhoff (5/1, 10 Rebounds), Keller, Banko, Höhler, Sommerhage, Siemon, I. Hartenstein (22/2, 14 Rebounds, 6 Blocks).

TSV Tröster Breitengüßbach: Ueberall, Kapp, Haßfurther (8/2, 4 Assists), Fersch (n.e.), Fichtner (2), Zimmermann (2), Sanders (8/2), Rothbarth (n.e.), Wolf (13/2, 10 Rebounds), Kamdem (21/2), Gonnert (3/1), Weiß (3).

Druckansicht