05.06.2015
JBBL: Greve übernimmt Young Dragons

Die Young Dragons bekommen für ihr Team in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL/U16) einen neuen Trainer. Christian Greve übernimmt die „Jungdrachen“ im Sommer von Joan Rallo, der Quakenbrück auf eigenen Wunsch verlässt.

Joan Rallo verlässt Quakenbrück nach zwei Jahren auf eigenen Wunsch.

„Wir freuen uns, in Christian Greve einen erfahrenen Trainer nach Quakenbrück zu holen“, sagt Günther Wangerpohl, Basketball-Abteilungsleiter des Dragons-Kooperationspartners Quakenbrücker TSV (QTSV). „Aufgrund seiner A-Trainerlizenz und seiner langjährigen Tätigkeit als Jugendtrainer – auch im Niedersächsischen Basketball-Verband – ist er ein Gewinn für uns.“ Greve betreute zuletzt die Bundesliga-Damen-Mannschaft der BG '89 Roten­burg/Scheeßel als Cheftrainer, sowie diverse Jugendteams des Klubs.

Der 40-jährige Basketball-Trainer begann seine Basketball-Laufbahn als Spieler beim Ratzeburger SV und betreute neben seiner aktiven Karriere auch schon Jugendteams als Trainer. Mitte der 1990-Jahre wechselte Greve in den Braunschweiger Raum und arbeitete dort bis 2010 unter anderem mit dem renommierten Nachwuchsförderer Liviu Calin zusammen. 2012 absolvierte der neue „Jungdrachen“-Trainer die höchste Trainerausbildung im deutschen Basketball erfolgreich und erwarb die A-Trainerlizenz.

Verbunden mit der Verpflichtung von Greve ist der Abschied von Joan Rallo, der seit Sommer 2013 für die Young Dragons tätig war. „In Joan verlässt uns nicht nur ein hochqualifizierter Trainer, sondern auch ein toller Mensch“, sagt Wangerpohl. „Wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg.“

Als Assistenztrainer von Florian Hartenstein holte der Spanier 2014 die deutsche Meisterschaft in der JBBL. Vor der abgelaufenen Saison übernahm Rallo den JBBL-Headcoach-Posten und führte die Young Dragons wieder bis ins Meister­schafts-Finale, wo sie sich knapp Ludwigsburg geschlagen geben mussten. „Mein Dank gilt allen Leuten der Artland Dragons und des QTSV, die mir vertraut und mir die Freiheit gegeben haben, alles zu tun, was ich für richtig hielt“, sagt Rallo. „Quakenbrück hat mich immer behandelt, als ob ich hier geboren wäre. Nie gab es eine unfreundliche Reaktion oder eine schlechte Geste mir gegenüber, sogar wenn ich mich nicht in eurer Sprache äußern konnte. Ihr seid ein fantastisches Volk, das meinen ganzen Respekt und meine Zuneigung verdient.“

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